My Digital Overkill
  Startseite
  Über...
  Interviews
  CD Reviews
  Konzertberichte
  Meet The Stars
  Konzerte
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Links
  Puddle Jumper
  Mp3.de
  Antstreet
  Myspace
  Twitter
  Last.FM


http://myblog.de/crazyest

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Teil 38: Neuer Versuch – Nüchtern

Wie gut, dass Young Guns so verliebt in Köln sind, das sie immer wieder kommen. Jüngst waren sie mit Anberlin im Underground und ich meldete mich für ein Interview an, weil sie ihr Album bald in Deutschland rausbringen. Das letzte Interview zum Album war eher mäßig dank gehobenen Alkoholpegels (siehe Teil 35). Ich schrieb also ihrem Manager Mark James, der mich an die englische Presseansprechpartnerin weiterleitete, die mich wiederrum an die deutsche Agentur weiterleitete. Zwei von diesen Weiterleitungen hätte man sich direkt sparen können, aber vielleicht denken sie dadurch wirkt man wichtiger

Zur vereinbarten Uhrzeit war niemand da und ich fragte die unhöflichen Security Leute, ob sie mir helfen könnten. Natürlich nicht: "Da darfst du nicht hin", "Wat weiß ich wo der ist" und "Guck doch mal dahinten irgendwo" brachte mich auch nicht weiter. Ich fragte also Leute, die bandartig aussahen. Ich glaube sie waren von Anberlin. Man weiß es nicht… Sie berichteten auf jeden Fall, dass Young Guns grade Soundcheck hatten. Ich schrieb dem Tourmanager also eine SMS und er verabredete sich mit mir am Backstage Eingang. Christina konnte mit, um Fotos zu machen und wir gingen mit Gus hoch. Er entschuldigte sich für das Chaos und präsentierte uns erst Mal stolz sein Tattoo, das er sich frisch hatte stechen lassen als Andenken an Köln <3 Ultra nice!

Gus war komischerweise total freundlich und gesprächig. Also: Er ist kein Matt, also kein Arschloch, aber letztes Mal war er viel arroganter und sprach nur das nötigste. Er ist toll. Ein Applaus für Gus. Nicht nur weil er sich vor uns umzog. Wir sprachen ihn auf seine Jogginghose an und er meinte es wär ihm auch unangenehm so rumzulaufen, aber es ginge nicht anders wegen dem Tattoo. Dann war es ihm doch zu peinlich und er zog sich vor uns um. Christina und ich wußte gar nicht wo wir hingucken sollten vor Scham War das gut

Das Interview war nüchtern natürlich viel besser als betrunken. Als ich Gus gesagt habe ich bräuchte einen von den Taylors hat er sich sogar dran gehalten und Fraser mitgebracht. Simon kam auch noch dazu. Immer wieder kamen die andern der Band rein, um sich umzuziehen. Wir verabredeten uns am Ende noch für später und gingen uns die erste Vorband ansehen.

Konzert war top. Ich kannte kein einziges Lied von Anberlin, aber die sind gut. Nach dem Konzert haben wir noch auf Gus gewartet, der sich extrem viel Zeit ließ. Dann begann das Autogramme schreiben und er stand am Merch. Wir warteten also. Er meinte wir würden das Bild für KölnTicket nachher machen, da jetzt nicht alle da wären. Er würde sie suchen und wir würden uns dann treffen. Ein paar Jahrzehnte später trafen wir uns im anderen Underground Raum wieder und er saß am Tisch mit zwei Mädchen. Ich ging dann irgendwann zu ihm und fragte ihn noch mal, weil es mir zu blöd wurde.

Er hörte sofort auf mit den beiden zu reden, sprang auf und trommelte die anderen zusammen. Unsere Fotos mit ihnen und das für KölnTicket sind top geworden Lange blieb ich dann auch nicht mehr. Schnell Umarmungen kassiert und Luftküsse von Gus und los ging es in die Nacht. Die Euphorie hielt noch lange an…

18.8.10 22:42


Werbung


Teil 37: Ein Interview, kein Interview

Menschen, die in meinem unmittelbaren Umfeld leben, haben es vielleicht die letzten Monate bemerkt: Ich bin abhängig von The Rocket Summer. Erst hatte ich vor nach London zu fliegen, um ihn endlich live zu sehen, aber dann wurde er für das Powerfest in Amsterdam bestätigt und ich entschied dahin zu fahren. Außerdem spielten Elliot Minor auf dem Festival und die waren schon alte Bekannte (Siehe – Teil 7: Modern Stalking).

Nachdem ich also acht Mails an diverse Ansprechpartner von The Rocket Summer geschrieben hatte, kam Wochen später eine Antwort vom Management: Interview kann stattfinden, sie wissen aber noch keine Zeit. Ich schrie kurz auf, sprang im Dreieck vor meinem PC und konnte es gar nicht fassen. Bei Elliot Minor wurde mir sofort geantwortet. Da sieht man schon die qualitativen Management Unterschiede.

Wir fuhren also Freitags nach Amsterdam, um gemütlich unser Zelt aufzuschlagen und Samstags früh zum Melkweg zu fahren. Um 12 waren wir dann dort und gingen erst mal nach unserer Gästeliste und dem Fotopass fragen. Weder Elliot Minor, noch The Rocket Summer waren schon da. Als ich der Produktionsassistentin die Bestätigungsmail gab, bekam ich auch eine SMS vom Elliot Minor Manager, das alles klar geht und sie aber erst gegen 15 Uhr da sind.

Wir warteten also draußen am Eingang und lernten Deutsche aus der Nähe von Hamburg kennen. Der eine kannte mich sogar von alltimelow.de und sofort hatte ich einen persönlichen Assistenten (hauptsächlich weil er mit zum Rocket Summer Interview wollte :D). Wir sahen uns die erste Band an und gingen dann am Backstage Eingang auf Elliot Minor warten.

Mir fiel erst gar nicht auf wer gerade neben mir auf seiner Vespa hielt: Bryce und Tara. Ich bin innerlich, und man möchte meinen, Christina, die neben mir stand, hätte es gemerkt, äußerlich etwas ausgetickt über diesen Schicksalsschlag. Er gab Tara einen Kuss und fuhr einen Parkplatz suchen. Wir warteten darauf, dass er wiederkommt und ich ihn wegen dem Interview fragen konnte. Er kam aber nicht wieder. Ich ging rein, um mit Tara am Merch zu reden. So eine hübsche, süße, nette Frau!!! Sie konnte mir aber auch nicht helfen und meinte ich soll es später beim Meet & Greet versuchen.

Wir schauten uns also den Elliot Minor Auftritt an und warteten danach auf den Rocket Summer Auftritt. Währenddessen schrieb mir der Elliot Minor Manager eine SMS wegen dem Interview, was ich aber erst nach dem The Rocket Summer Auftritt bemerkte. Ganz am Anfang meinte ich zu Christina noch, dass ich hoffe er spielt nicht "Save", weil ich sonst verloren sei… Was im Nachhinein echt egal war, weil ich eh bei jedem Song wie ein kleines Mädchen geheult habe und natürlich besonders bei diesem. Wie ich schon zu Ben meinte: Das war alles viel zu intensiv und bedeutungsschwanger für mich. Anyway…

Kurz nach dem Konzert war das Meet & Greet und eine Menge Leute waren da. Ich hatte schon wieder kleine Herzaussetzer als ich gesehen hab, dass er auch Fans umarmt und einfach so scheiß freundlich ist… Das war alles zu viel für mich. Also hyperventilierte ich ein bisschen vor mich hin bis wir dran waren. Ich sagte ihm erst mal, dass er ein schönes Shirt hat (Call It Captivate) und er erwiderte es (weil ich natürlich eins von ihm anhatte :D). Er unterschrieb meine Karte und ich fragte wegen dem Interview. Er wußte nichts davon und wußte genau so wenig, was er machen sollte. Also verabredeten wir uns unten am Merch nach dem Signing.

Unten unterhielt ich mich weiter mit Tara. Nach langem, langem warten, kam der Tourmanager und meinte, dass sie sofort fahren müssten. Ich bestand darauf ihn wenigstens noch fünf Minuten zu sehen, um ihm die Sachen zu geben, die ich für ihn hatte: Goodbye Fairbanks Album, Zettel von Dave, kleiner Kölner Dom. Ein Foto (bei dem "Bless" im Hintergrund steht!!! Gruselig!!!), ein Autogramm und eine äußerst süße, perfekte Umarmung später fuhr er. Depressionen schlichen sich an, aber ich war dankbar für das, was ich bekommen hatte. You gotta believe!

Nachdem das geklärt war, konnte ich mich endlich wieder auf Elliot Minor konzentrieren. Nach einiger Zeit trafen wir Dan und Teddy. Die bösen Hethertons!!! Wir fragten sie nach dem Interview und sie wußten nichts davon, wollten aber die anderen suchen und in fünf bis zehn Minuten wiederkommen. Wir warteten. Keiner kam. Also schickte ich eine SMS zum Manager, der mir dann sagte, dass er schon im Hotel sei und Elliot Minor ausgegangen sind. Toll! Meine Laune wurde richtig mies und ich wollte nur noch das Destine Album holen, unterschreiben lassen und dann nach Hause gehen.

Als wir damit fertig waren, war meine Laune schon einigermaßen besser, weil Destine echt nett waren. Wir warteten draußen, worauf weiß ich auch nicht mehr. Plötzlich sah ich Ali, Alex und Ed wie sie in den Melkweg gingen. Ich schrie also "Ed", obwohl ich fest davon überzeugt war Dan gesehen zu haben und eigentlich das schreien wollte :D Naja, mein Unterbewußtsein schreit jeden Tag Ed. Wir erklärten ihnen erneut die Sachlage und sie wußten nichts davon. Auf jeden Fall meinte ich es wäre nicht schlimm und wir könnten es ja per Mail machen, aber sie bestanden darauf sofort ein kurzes Interview zu machen *love*

Wir gingen hoch und Ed musste uns einige Male erklären, dass sie jetzt auf Toilette (voll komisch ausgesprochen… Die Briten halt) gehen und dann wiederkommen. Er versprach es. Er sah die Angst in unseren Augen :D Ali kam nach und setzte sich schon mal zu uns. Das Interview war relativ lustig, da Alex sich nicht richtig artikulieren konnte, da er schon gut angetrunken war. Als die Frage kam, warum sie die Deutschland Tour 2008 abgesagt haben, erklärte ich kurz, dass sie im Frühling des Jahres mit Simple Plan auf Tour waren und dann wiederkommen wollten. Ali meinte darauf hin er würde sich an mich erinnern!!! Wegen des Interviews in Köln. Ich hätte so anspruchsvolle Fragen gestellt. Ich war so stolz auf mich.

Ed schlug immer wieder Alex aufs Bein, weil der so einen Mist von sich gab. Sehr geil! Am Ende fragte ich dann Ali noch warum er sich an mich erinnerte. Antwort: Weil ich so ein schönes Gesicht hätte worauf Ed meinte: "Give her a kiss". Gesagt, getan. Willkommen auf meiner Liste. Direkt unter Jonathan Cook, Baby. Nein :D War echt süß!!! Ich war total eingeschüchtert als er das meinte und wußte nicht was ich sagen soll. Der war aber viel zu betrunken, um es nicht ernst zu meinen, obwohl ich immer noch glaube es liegt an meiner Stalking Attacke. Er meinte auch vorher ich sei deswegen sehr angsteinflößend :D

Auf dem Rückweg zur Garderobe haben wir dann noch das Wiesel aka David von Breathe Carolina getroffen und mussten natürlich noch ein Foto mit ihm machen. Draußen haben wir uns dann noch von unseren deutschen Freunden verabschiedet und sind freudetrunken, voll auf Luft und Liebe, in die Nacht gestolpert. Amsterdam, I love you!

God Bless Bryce Avary!

… Und natürlich seine liebe Frau Tara!

8.6.10 20:22


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung